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Ein neues Interview für den freischaffenden Autor und Journalisten Dennis Leifeld!

Bin gespannt, wie es wo im fertigen Druck ausschaut... bis dahin dürft Ihr schon mal den "Vorab-Abzug" lesen!



Sabina Bredemeier im Gespräch mit Dennis Leifeld, Dresden 29.03.2017

Sabina Bredemeier, geboren 1965, hat mir ihrer Bilder-Serie „ Signs of the City“ nicht nur die generationsübergreifende Aussage von Denkmälern und Graffiti dargestellt, sondern diese als Grundlage für weitere Arbeiten entdeckt.

Es war ihre malende Großmutter Grete Rasmussen aus Finkenwerder, die selbst in den 70er und 80er Jahren viele erfolgreiche Ausstellungen im Hamburger Raum hatte und ihr das Zeichnen und Malen beibrachte.

„Ich erinnere mich noch immer an die alten Zeichenhefte, aber auch den permanenten Geruch von Ölfarben, Terpentin und dem Kohleofen bei meiner Omi. Da ich viel Zeit bei ihr in Hamburg-Finkenwerder verbrachte, wurde dieser Geruch zu einem Gefühl von Heimat und Abenteuer.“

Später gründete Sabina Bredemeier ein offenes Atelier, wo sie auch mit den Professoren der Fachhochschule für Kunst in Hannover Hanns Jatzlau und Carlo Wientzek zusammenarbeitete.

Beide Professoren haben sie jahrelang künstlerisch begleitet, sie zu Kunstmessen und Ausstellung mitgenommen, um ihr Techniken, Stil und Bildaufbau zu vermitteln.

„Dafür habe ich zum Beispiel für Hanns Jatzlau eine Ausstellung in meinem Atelier organisiert oder ihm, der unfallbedingt nur noch wenige Finger hatte, bei der Arbeit in seinem idyllischen Garten geholfen. Alles umgegraben, damit er seine Walderdbeeren anbauen konnte (lacht). Und für Carlo Wientzek und seine Studenten habe ich meine Räumlichkeiten für deren Abschlussarbeiten zur Interview vom 30.03.17

Verfügung gestellt. Es entstand eine Freundschaft, die absolut bereichernd war. Mittlerweile sind beide verstorben, haben aber beide einen festen Platz in meinen Gedanken.“

Irgendwann und unverhofft wurde die Malerei durch die Möglichkeiten der dreidimensionalen Darstellung der Bildhauerei überstrahlt. So erinnerte Sabina Bredemeier sich an die alten Fundstücke vom Strand, die schon lange nicht mehr existierten und entdeckte neues Strandgut und Treibholz für sich als neue Herausforderung. Es entstanden Lichtobjekte, die an die alte Seefahrertradition des „Biikenbrennen“ erinnern sollten.

„Es gab für mich nichts Schöneres, als täglich mehrmals mit dem Wechsel der Gezeiten am Strand auf Entdeckungstour zu gehen. Viele Fundstücke, besonders die Treibhölzer waren noch feucht, aber im Haus gab es eine Sauna, da habe ich sie dann einfach getrocknet. Dennoch wurde der Trend Treibholz auch ganz schnell professionell und kommerziell bedient, weswegen ich darin keine weitere Inspiration sah.“

Zeitgleich entdeckte Sabina Bredemeier auch die Fotografie und damit auch deren digitalen Möglichkeiten.

„Die Kamera wurde eigentlich nur angeschafft, um meine Objekte und Bilder zu katalogisieren und Bildbände zu gestalten. Dann entdeckte ich deren digitalen Finessen und wusste, dass es genau das war, was meinem Wunsch nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten entsprach.“

Die Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten entstanden nicht zuletzt durch persönliche Schicksalsmomente, die Sabina Bredemeier heute als „durchaus verzichtbare, aber wohl notwendige Dämpfer“ zu verstehen versucht.

„Ja, es ist ein Versuch, der mitunter endlos erscheint, aber ganz sicher in seiner Herausforderung auch ein … nun gut…von mir noch nicht ganz ausgepacktes Geschenk ist. Es gab und gibt noch immer Momente, in denen man großkotzig meint, das Leben zu kennen und ihm leichtsinnig begegnen zu können. Alles Quatsch… (schweigt lange)… was zählt sind die Momente, in denen ich mit meinen Arbeiten, meinem Tun andere Menschen berühren kann, mich mit ihnen austauschen kann. Klingt vermutlich gerade etwas sehr … naja, melancholisch und irgendwie gewollt, oder? (verdreht die Augen) Okay, aber diese Art von geradezu komplizenhafter Verbundenheit schenkt eben Hoffnung – und einen belebenden Austausch, der mich weiter inspiriert. Und mal ehrlich, das Leben ist schön!“

Aus vergangenen Malexperimenten wurden Vorlagen, alte Aquarellskizzen wurden eingescannt, aktuelle Fotos ebenfalls für den Schaffensprozess eingesetzt. So entstehen Bilder, in deren digitalen und transparenten Darstellung sich immer neue Motive erkennen lassen.

„Manchmal fragte ich mich „warum nicht schon früher“? Aber alles hat seine Zeit und vielleicht – nein ganz sicher – hätte ich meine heutigen Ausdrucksmöglichkeiten in dieser modernen und vielfältigen Form nicht angenommen, wenn mich die vorherigen Möglichkeiten nicht so begrenzt hätten.“

Um ihre Arbeiten auch im sozialen Engagement zu teilen, publizierte sie mit eigenen Fotos und Texten den Bildband „Vergissmeinnicht“ als Ratgeber für Angehörige von Demenz Patienten, den sie auf eigene Kosten an Kliniken, Pflegeheime und Privatpersonen verteilte.

„Kunst, egal welcher Art, sollte unbedingt geteilt werden. Gerade heutzutage haben Künstler mit ihren unzensierten Ausdrucksmöglichkeiten auch eine gewisse soziale Verantwortung.“

Heute kann Sabina Bredemeier nicht nur auf erfolgreiche Publikationen oder auf Prämierungen, wie z. B. vom Umweltbundesamt für die fotografische Dokumentation zum Thema „Plastikmüll in den Meeren“ zurückblicken, sondern wurde auch mit ihren Arbeiten von der renommierten Hamburger Galerie Ewa Helena aufgenommen, in der Gunter Sachs erstmals Andy Warhol präsentierte. Daneben ist sie auch in der Galerie popstreet.shop vertreten.

Weitere Ausstellungstermine unter www.sabinabredemeier.de

Wir bedanken uns für das Interview!

Mit der Bitte um Abzeichnung bis zum 02.05.17
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Noch immer ganz glücklich nach meiner Vernissage im Theater in der List habe ich neue Bilder für Euch gestaltet, die Ihr in Kürze ebenfalls in der Theater-Galerie vorfinden werdet.

Inzwischen habe ich dort die aktuellen Vorführung besucht, die ich nur empfehlen kann:

"Die Wunderübung"
Ein Paartherapeut, seine hoffnungslosen Klienten und eine überraschende Wende - die Schauspieler Sibylle Brunner, Willi Schlüter und Kay Szacknys sind ihren Rollen absolut begeisternd!

"Heute weder Hamlet"
Ingo Sassmann, Schauspieler, unter anderem mehrfacher "Hamlet"-Darsteller, fristet sein künstlerisches Leben seit dem Bruch seiner Karriere in Bruchsal als Vorhangzieher. So ist er immer noch mit dabei, wenigstens von der Seite.
An diesem Abend nutzt er seine vielleicht letzte Chance: die Vorstellung "Hamlet - Prinz von Dänemark" von William Shakespeare wird abgesagt. Beinbruch. Als Sassmann das Theater leer wähnt, will er die Bühne aufräumen und entdeckt das Publikum. Erst zögernd, dann immer offener und offensiver erzählt er seine Ansichten vom Leben zwischen den Kulissen, von Durchbruch und Einbruch, von Sein und Schein.

Ein Solo mit dem Schauspieler Willi Schlüter. Das Publikum zeigte sein Begeisterung nicht nur mit Bravo-Rufen und viel Zwischenapplaus. sondern hätte gerne Ingo Sassmann und seinen Erlebnissen in der Theaterwelt gerne noch länger zugehört - ich übrigens auch ;))

http://www.theaterinderlist.de




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Ausstellung in der Galerie Theater in der List/ Hannover.... Vernissage am Sonntag, 26.03.17 ab 11.00 Uhr!

Auf Einladung von dem Schauspieler und Regisseur Willi Schlüter habe ich anläßlich des dort stattfindenen internationalen Kammertheaterfestivals MOST einige Bilder unter dem Titel "Requisiten der Stadt" ausgesucht, die wir Euch ab dem 26.03.17 präsentieren.

Ich freue mich auf Euren Besuch!

http://www.theaterinderlist.de und http://www.willi-schlueter.de
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Nach meinen Ausstellungen in der Galerie Ewa Helena in Hamburg, durfte ich am 25.02.2016 mit Ewa und Sascha O. Martin einen für mich ganz besonderen Moment feiern; ich bin jetzt Galerie-Künstlerin!

Nachdem ich Hannover im SofaLoft eine Super-Location gefunden habe, werde ich in Zusammenarbeit mit der Galerie Ewa Helena , Sylvia Sobbek vom SofaLoft Hannover und Stephan Krüll vom Popstreet.shop Hamburg, Ende Juli nicht nur meine Bilder dort ausstellen, sondern dort auch im November bei der Kunstmesse mit meinen Bildern vertreten sein!


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StartseiteImpressumKontaktAktualisiert am 16.04.2017Links